Bambuszäune Ratgeber

Ein Hauch von Exotik

In Japan und China wird Bambus schon seit Jahrhunderten eingesetzt und ist damit ein wichtiges Gestaltungselement in der asiatischen Gartenkunst. Doch auch in Europa wird das Naturmaterial mit seiner abwechslungsreichen Optik immer beliebter.

Bambus zählt zu der Familie der Gräser und wächst vor allem im Fernen Osten. Es handelt sich dabei um verholzte Rohre, die zusammengebunden eine robuste Matte ergeben. Das immergrüne Süßholz erhältst Du im Gartencenter oder Baumarkt meist als Rollenware.

Sichtschutz aus Bambus

Ungestört im Pool planschen, sorglos im Garten ein Sonnenbad nehmen oder einfach geschützt vor neugierigen Blicken grillen - all das und viel mehr bietet ein guter Sichtschutz. Einen Bambuszaun kannst Du kostengünstig und einfach aufstellen. Mit Draht, Faden oder auch Kabelbindern lässt sich der Rollzaun mühelos an einem Geländer oder anderen Zaun montieren. Die platzsparende Abgrenzung zum Nachbargrundstück bietet einen hervorragenden Sichtschutz und sichert Deine Privatsphäre elegant und stilvoll.

Vorteile des Bambuszauns

Ein Bambuszaun ist nicht nur schön anzusehen, er bietet Dir auch zahlreiche Vorteile:

  • Naturoptik. Die natürliche Farbe des Bambus passt sowohl zu Metall, Holz, Glas oder auch Kunststoff. Der Bambuszaun schmiegt sich natürlich um den Garten und setzt diesen gekonnt in Szene. Aber auch auf der Veranda, der Terrasse oder dem Balkon machen die Bambusrohre garantiert ein gutes Bild. Neben den funktionellen Vorteilen des Bambus ist es außerdem ein schönes Dekoelement.
  • Exotik. Bambus bringt ein Stück Asien in Deinen Garten.
  • Individualität. Die Bambusrohre lassen sich leicht bearbeiten. Du kannst sie problemlos auf die gewünschte Höhe kürzen und anpassen. Aber auch kreative Variationen sind machbar. Schneide den Bambuszaun einfach in Wellenform oder einem Zickzack. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So entsteht Dein ganz persönlicher Zaun.
  • Sichtschutz. Mit dem Aufstellen der Bambusmatten hast Du sofort einen dichten Blickschutz. Du musst also nicht jahrelang warten, bis eine Hecke wächst und Du so im eigenen Garten unbeobachtet bist.
  • Windfang. Auch wenn die Bambusmatten nicht so stabil wie Holz- oder Kunststoffelemente sind, bieten sie doch einen guten Schutz vor Wind, Staub und Schmutz.
  • Schatten. Angenehmer Nebeneffekt: Der Bambuszaun spendet auch Schatten.
  • Pflanzen. Wer gerne im Garten arbeitet und einen grünen Daumen hat, kann seinen Bambuszaun als Kletterhilfe für Pflanzen nutzen.
  • Platz. Die Rohrmatten benötigen im Gegensatz zu Hecken oder anderen Zäunen wenig Platz. Besonders zu empfehlen sind sie bei kleinen Gärten, Terrassen oder Balkonen. Durch die leichte Optik wirkt der eingezäunte Bereich nicht noch kleiner und eingeengt.
  • Vielseitig. Im Fachhandel (Gartencenter, Baumarkt) findest Du Bambusmatten in verschiedenen Höhen, Durchmessern und sogar Farben. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kannst Du Bambus ganz einfach selbst kürzen und in Form bringen. Das Naturmaterial lässt sich außerdem in der gewünschten Farbe streichen. Durch kleine Veränderungen fügt sich der Bambuszaun also optimal in Dein Gartenambiente ein.
  • Elastisch Bambus wird als vielseitiger und leichter Baustoff geschätzt. Durch die Hohlräume bleiben die Matten auch elastisch. Sie lassen sich um Ecken und Rundungen führen.
  • Ökologisch. Wer einen Zaun oder eine Abgrenzung bauen möchte und gleichzeitig eine umweltverträgliche und langlebige Alternative sucht, ist mit Bambus gut beraten. Bambusrohre sind Wasserpflanzen und an Wind und Wetter gewöhnt. Unbehandelt ist Bambus ein Naturprodukt und absolut umweltverträglich.
  • Preis. Verglichen mit anderen Zaunvarianten ist Bambus deutlich günstiger.
  • Qualität. Bambusstangen können es in Puncto Qualität durchaus mit Harthölzern aufnehmen. Für einige Zeit halten sie sogar Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius aus.

Nachteile des Bambuszauns

Wer die Anschaffung eines Bambuszauns überlegt, sollte auch die folgenden Nachteile des Materials bedenken:

  • Verschleiß. Jeder Zaun ist natürlich das ganze Jahr über der Witterung ausgesetzt. Wind und Wetter belasten auch den Bambus. Regen, Schnee und Eis setzen dem Material zu und weichen es auf. Die Rohre werden mit der Zeit brüchig und die Oberflächen blättern ab. Regelmäßige und vor allem rechtzeitige Pflege wie zum Beispiel das Streichen mit Holzschutz-Lasur ist notwendig. Wird das nicht gemacht, verfärben sich die Stangen schwarz. Zäune, die stärker versiegelt und dadurch pflegeleichter sind, sind entsprechend teurer.
  • Reinigung. Im Gegensatz zu anderen Zaunalternativen benötigt Bambus etwas mehr Pflege. Herbstlaub und Verunreinigungen solltest Du entfernen. Die raue Oberfläche des Bambus macht die Reinigung etwas schwierig. Idealerweise verwendest Du dafür einen Staubsauger mit Polsterdüse.
  • Dichte. Die Bambusrohre werden mit Draht aneinander gebunden. Die daraus entstehenden Matten können kleine Zwischenräume aufweisen. Bambuszäune sind also meist nicht komplett blickdicht.
  • Geräusche. Temperaturschwankungen können dazu führen, dass der Zaun knackt und knarzt.
  • Kontakt. Häufige Berührungen des Zauns, etwa durch Tiere oder beim Ballspielen, belasten das Material.
  • Halt. Der Bambuszaun sollte unbedingt fest im Boden verankert werden, um ihn sturmsicher zu machen. Ein Zaun aus Holz oder Stein hält hier mehr aus und ist strapazierfähiger.

Fazit

Bambusmatten sind günstige, attraktive Alternativen zu Holz-, Stein- oder Kunststoffzäunen. Das Naturmaterial beeindruckt durch Beweglichkeit, Elastizität und die exotische, leichte Optik. Bambuszäune sind vielseitig einsetzbar und passen dank der natürlichen Farbgebung in jeden Garten. Mit der richtigen und regelmäßigen Pflege hast Du lange Freude an dem eleganten und ausgefallenen Sichtschutz.

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